Über uns


Am Freitag den 26. Februar 2016 haben wir die Volksinitiative "Hamburg für gute Integration" gestartet. 

Ziel ist die Durchführung eines Volksentscheides im Jahr 2017 bzw. 2018.

 

Fünf Tage später, am 02. März 2016 haben wir im Rathaus 26.018 Unterschriften abgegeben und damit die Volksinitiative erfolgreich abgeschlossen. 

 

Am 12. Juli 2016 hat sich die Volksinitiative nach intensiven Verhandlungen mit der Stadt auf einen Konsens geeinigt und einen umfassenden Bürgervertrag abgeschlossen. Hier der Antrag, dem die Hamburgische Bürgerschaft zugestimmt hat, zum Download.

 

Inzwischen ist über ein Jahr vergangen. Die Überwachung der einzelnen Verträge findet laufend in Form sogenannter Ampeln statt, welche Sie hier einsehen können. 

 


Aktuelle Meldungen


Zwei Jahre Konsens über Integration von Flüchtlingen - IfI/HGI legt „Masterplan Bauen und Integration“ vor

Der Hamburger Dachverband der Initiativen für erfolgreiche Integration (IfI)/Volksinitiative Ham- burg für gute Integration (HGI) hat zwei Jahre nach Abschluss des Konsenses und der Bürgerverträge mit dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg einen "Masterplan Bauen und Integration" vorgelegt.

 

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IFI-Sprecher als Sachverständiger im Ausschuss für Soziales in Berlin (Berlin hat keinen Konsens und keine Bürgerverträge)

 

Ein wenig wie ein Déjà-vu waren Situation und Diskussion im Ausschuss für Soziales in Berlin am 07. Juni 2018 für den Sprecher der Bürgerinitiativen Klaus Schomacker.

 

Vor zwei Jahren (April 2016) war Heinz Buschkowsky eingeladen, als Sachverständiger an der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss in Hamburg teilzunehmen, um die Pläne des Hamburger Senates für Großunterkünfte zu bewerten. Er erteilte Ihnen eine klare Absage: „Es hat keinen Sinn, in den Quartieren Schulen und Kitas nur für Flüchtlinge zu bauen. Die Größe der Quartiere sollte sich unbedingt in Grenzen halten.“

 

Nun berichtete Klaus Schomacker als Sachverständiger über die Erfahrungen in Hamburg, den Konsens der Bürgerinitiativen mit dem Senat und die Bürgerverträge. Neben der Größe der Unterkünfte standen der Umgang mit den Bürgern und ihre fehlende Einbindung im Mittelpunkt der Diskussion. Alles genau wie in Hamburg. 

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Unsere Forderungen


Kernanliegen der Volksinitiative "Hamburg für gute Integration" ist die nachhaltige Integration von Geflüchteten in Hamburg. Wie kann das erreicht werden? Hier unsere wichtigsten Forderungen:

 

Nur Unterbringungen mit maximal 300 Personen!

 

Denn Studien besagen, dass Integration nur erfolgreich verlaufen kann, wenn maximal 300 Menschen in einer Unterkunft untergebracht sind. Daher fordern wir den Senat auf, nur noch dezentrale Unterkünfte zu bauen, die das berücksichtigen.

 

Bürgerbeteiligung!

 

Wir fordern vom Senat eine echte Bürgerbeteiligung und ein Ende der wiederholten Versuche nicht gesetzeskonforme Planungen einfach durchzusetzen.

 

Fairer Verteilungsschlüssel!

 

Die bisherige Verteilung von Geflüchteten auf die Bundesländer (nach Königsteiner Schlüssel) ist ungerecht: Stadtstaaten wie Hamburg haben ohnehin schon Wohnungsnot und müssen dann noch überproportional viele Flüchtlinge aufnehmen. Der Senat muss für eine faire Verteilung kämpfen!

 

Integrationskonzept!

 

Der Senat soll sich nicht nur um die schlichte Unterbringung der Flüchtlinge bemühen, sondern Bedingungen herstellen, unter denen die nachhaltige Integration der Flüchtlinge wirklich möglich ist.

 

Stadtentwicklungskonzept!

 

Der Senat soll im Sinne der Bürger und der Flüchtlinge die Chance für ein integriertes Stadtentwicklungskonzept nutzen.

 

Hinweis: Wir lehnen jegliche Unterstützung von rechten Parteien oder Organisationen (bspw. AfD) ab! Denn wir sehen Zuwanderung explizit auch als Chance. Mit der Volksinitiative wollen wir erreichen, dass diese Chancen für die Geflüchteten und für die ganze Gesellschaft auch realisiert werden können.

 

Unterschriften, die wir Sammlern der AfD oder ähnlichen Organisationen zuordnen können, werden wir sofort vernichten.